Mindestpreisverbot in den USA gekippt
Laut NYTimes hat das Oberste Bundesgericht der USA eine 96 Jahre alte Regelung gekippt, die vorgegeben Mindestpreise von Hersteller and Händler ihrer Waren automatisch als gegen Anti-Trust-Bestimmungen einstufte. Laut NYT und auch in Slashdot ist zu lesen, dass dies zu weniger Konkurrenz , vor allem von Internethändlern und damit zu Preissteigerungen führen werde.
Für mich ist dies eine weiter Enttäuschung. Bisher hatte ich immer das Bauchgefühl, dass in den USA so eine Art sozialer ASugleich über die Konsumausgaben geschehn ist. Die Unterstützung auf der Einnahmenseite wurden zwar immer mehr zurückgefahren. Aber gleichzeitig hat das amerikanische System immer dafür gesorgt, das die Menschen jede erdenkliche Ware zum günstigsten Preis und in einer grösseren Vielfalt als anderswo bekommen hat.
Beispielsweise, dass kein Rabattgesetz existierte, und deswegen ein Kleidungsstück anfangs der Saison zwar teuerer als z.B. in Deutschland, aber am Ende derselebn deutlich günstiger als hierzulande damals zu kaufen war. Wohlfahrtsgewinn.
Aber auch die konsequente Öffnung seiner Märkte auf Kosten der einheimischen Arbeitsplätze bis hin zur Walmart-Economy haben breiten Schichten ein Niveau von Konsummöglichkeiten beschert, das hierzulande schwer, und mit völlig anderen Mitteln möglich war.
